Erfolgreich im Internet

Spamflut eindämmen

2006-10-12

Der tägliche Mail-Abruf wird zur Qual, wenn Hunderte von Spammails das Postfach verstopfen. Der Verzicht auf eine Catch-All-Adresse kann helfen. 

Spammails sind lästig, hemmen die Produktivität am Arbeitsplatz und können Viren verbreiten. Und die Flut an Spammails nimmt täglich zu.

Catch-All-Adressen und ihre Nachteile 

Viele E-Mail-Konten, die von Ihrem Provider standardmäßig eingerichtet werden, enthalten eine sogenannte Catch-All-Adresse. Auf diese Adresse werden alle Mails weitergeleitet, die nicht an ein bestimmtes E-Mail-Konto zugestellt werden können.

Wenn jemand zum Beispiel ein E-Mail an asdf@ihredomain.at schickt und dieses Mailkonto nicht existiert, wird es an diese Catch-All-Adresse gesendet. Das hat den Vorteil, dass Sie auch Mails erhalten, bei denen sich der Absender vertippt hat.

Der große Nachteil wird deutlich, wenn man sich ansieht, wie Spammer häufig vorgehen: Spamversender setzen natürlich nicht ihre eigene E-Mails als Absenderadressen ein sondern fälschen den Absender meist insofern, dass eine beliebige existierende Domain genommen wird und vor dem @-Zeichen eine Kombination aus Buchstaben gesetzt wird.

Sind die Spammails nicht zustellbar oder werden diese vom Provider des Empfängers geblockt, wird an die Absenderadresse eine Meldung geschickt, dass das E-Mail nicht zustellbar ist. Ein Problem, wenn Ihre Domain als Absender eingesetzt wird. So kommen über Nacht schnell ein paar hundert Fehlermeldungen zusammen, die Sie morgens in Ihrem Postfach finden.

Daraus dann die echten Fehlermeldungen und Mails herauszufiltern, die Sie wirklich betreffen, ist mühsam.

Daher empfehlen wir, auf die Einrichtung einer Catch-All-Adresse zu verzichten. So wird wenigstens ein Teil der E-Mail-Flut eingedämmt.

E-Mails möglichst nicht veröffentlichen 

Außerdem sollten Sie ein E-Mail-Programm verwenden, das Spamfilter unterstützt und Ihre E-Mail-Adresse nicht wahllos in Gästebüchern, Foren oder ähnlichen frei zugänglichen Seiten bekannt geben.

Diese Seiten werden nämlich häufig von E-Mail-Harvestern besucht, die alle gefundenen E-Mail-Adressen in den Datenbanken der Spamversender speichern. Aus diesem Grund sollten auch auf Ihren Webseiten E-Mail-Adressen nicht als mailto-Links eingebaut werden.

Häufig sieht man inzwischen Schreibweisen, wie info [at] ihredomain.at als E-Mail-Adressen. Eine andere Möglichkeit ist, E-Mail-Links als Grafikdatei maskiert auf Webseiten einzubauen. Wie so etwas aussieht, sehen Sie hier am Beispiel der Adresse .

Bei dem von uns entwickelten CMS werden E-Mail-Adressen übrigens automatisch in Grafiken umgewandelt und bleiben trotzdem als anklickbare Mail-Links erhalten. 

Wenn Sie mehr Informationen dazu möchten, setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung. 

 

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